Misstöne von einem Festredner bei der Hegautowereröffnung

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Blick auf Singen mit dem neuen Wahrzeichen Hegautower

Unser Fraktionsmitglied Dietmar Johann stellt richtig, was Dr. Hans-Joachim König bei seinem Grusswort wider besseren Wissens falsch verkündet hat.

Singen, 15. Oktober 2008

Die Aussage von Herrn Dr. König von der Kanzlei Schrade & Partner „Hätten wir bei der OB-Wahl im Jahre 2005 anders gewählt, gäbe es heute keinen Hegautower“ ist nicht nur kleinkarriert, sondern ist schlichtweg falsch. Sowohl OB Oliver Ehret als auch die Kandidatin Verena Göppert machten im OB-Wahlkampf im Sommer 2005 keine endgültigen Aussagen zum Bau des Hegau-Towers.

Oliver Ehret: „Der Hegau-Tower darf keine unkalkulierbaren finanziellen Risiken bringen. Ich möchte ein Gesamtkonzept, in dem auch die Innenstadtentwicklung und Leerstände berücksichtigt werden. Darin gilt es, Chancen und Risiken abzuwägen.“

Verena Göppert: „Den Hegau-Tower wird es mit mir nur dann geben, wenn er wirtschaftlich vertretbar ist und für die Stadt kein finanzielles Risiko darstellt….“

Beide Aussagen beinhalten Vorbehalte, die seinerzeit berechtigt waren. Die Vorbehalte und Zweifel waren ursprünglich auch im Gemeinderat in allen Fraktionen vorhanden, was eigentlich normal war. Deshalb stellte die SPD-Fraktion seinerzeit den Antrag, dass erst mit dem Bau begonnen werden dürfe, wenn 60 % der Bürofläche verkauft oder fest vermietet ist.
Diese entscheidende Brücke für die Zustimmung im Gemeinderat wurde übrigens zu einem viel früheren Zeitpunkt als die OB-Wahl in der SPD-Fraktion geboren und in die Beratungen eingebracht.

Über die OB-Wahl im Jahre 2005 zu sinnieren bringt nichts. Der Gemeinderat hatte mit großer Mehrheit dem Bau zugestimmt und kann sich jetzt mit Vielen über das gelungene Werk freuen.

Dietmar Johann