Neue Technologien: Schonender Umgang mit Primärenergie

Veröffentlicht am 02.10.2008 in Allgemein

Architekt Ben Nägele erläutert die Bauweise der Passivhäuser Bild: M. Bassler

Das geht uns alle an! Ein Beispiel, wie energiesparend und umweltschonend gebaut werden kann:

SPD-Vorstand und Fraktion auf Ökotripp in Engen


Energiekosten für Wärme und Strom sind für die Bevölkerung ein wichtiges Thema geworden. Dramatisch steigende Preise für Heizöl, elektrische Energie und Gas zwingen Hausbesitzer, Mieter und Vermieter zum Nachdenken, welche Energieform für Heizung und Warmwasser künftig eingesetzt werden soll und wie der Energieverbrauch möglichst gering gehalten werden kann.

In unserer Nachbarstadt Engen ist nördlich von Anselfingen eine Siedlung im Entstehen, die neben der konventioneller Bauweise auch Platz für eine wärmetechnisch besondere Bauvariante ausweist: Eine Häuserzeile mit Passivhäusern. Diese werden so benannt nach der Art der Beheizung, denn sie decken den grössten Teil ihres Wärmebedarfs durch die passive Nutzung der Sonneneinstrahlung und durch Wärmerückgewinnung. Die besondere, verschattungsfreie Lage der Häuser bietet sehr günstige Bedingungen für die Nutzung der Solarenergie. Insgesamt sind in der ersten Bauphase zwölf zweigeschossige Doppel- oder Reihenhäuser geplant; die ersten fünf Häuser sind bereits fertiggestellt, zwei weitere bereits im Bau. Die geringe restliche Heizwärme wird für alle Passivhäuser zentral durch eine von der Solarcomplex AG erstellte Holzpelletanlage erzeugt; die abgegebene Energie wird zu attraktivem Preis, auf 20 Jahre festgeschrieben, abgegeben.

Der planende Architekt der Fa. Solar-System-Haus, Ben Nägele, Singen und Bürgermeister Johannes Moser begleiteten die Besucher und standen für Auskünfte gerne zur Verfügung. Das Konzept der Vermarktung, die gesamte Bodenfläche den Planern frei zur Verfügung zu stellen, gibt den Bauherren eine gewisse Wahlmöglichkeit der Grundstücksgrössen, wobei der Preis von 166 Euro pro qm (voll erschlossen) deutlich günstiger ist als in den benachbarten Städten Richtung Bodensee.

Die Fraktionsvorsitzende Regina Brütsch äusserte sich sehr positiv über das Konzept der Siedlung. Sie bedankte sich bei Herren Moser und Nägele für die sachkundige Führung. „In Singen wäre so eine Anlage auch wünschenswert“, so Frau Brütsch, „wir werden auf jeden Fall bei der Ausweisung neuer Baugebiete darüber nachdenken.“

Manfred Bassler

 

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