
Die Jubilare: v.l. Helmut Didszull, Inge Czech, Günter Wörner, Claudia Rehling. Es fehlen: A. Käseberg, U. Hanser
In die "Färbe" in Singen hatte die Singener SPD zum traditionellen Neujahrsempfang mit Jubilarehrung eingeladen.

In die "Färbe" in Singen hatte die Singener SPD zum traditionellen Neujahrsempfang mit Jubilarehrung eingeladen.
Zu ungewöhnlicher Zeit, nämlich an einem Dienstag Abend, fand der diesjährige Neujahrsempfang der SPD Singen in der „Färbe“ statt. Vorsitzender Bernd Karcher konnte trotzdem eine ansehliche Zahl von Besuchern begrüßen, unter ihnen den Oberbürgermeister der Stadt Singen, Oliver Ehret und den Bürgermeister Bernd Häusler.
In seinem kurzen Grußwort sagte Ob Ehret, dass die Stadt durch die Finanzkrise vor grossen Aufgaben stehe, diese aber mit Hilfe aller Beteiligten meistern werde.
Zusammen mit der 2. Vorsitzenden Susanne Sargk konnte dann Bernd Karcher eine Reihe von Jubilaren auszeichnen: Für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde Adolf Käseberg. Leider konnte er aufgrund seines hohen Alters nicht selbst an der Veranstaltung teilnehmen. Weitere fünf Mitglieder, Helmut Didszull, Ursel Hanser, Claudia Rehling, Günter Wörner und Inge Czech wurden für jeweils 25 Jahre Parteizugehörigkeit mit einer Urkunde und einem Präsent geehrt.
Die Festrede von SÜDKURIER-Redakteurin Margit Hufnagel enthielt als Leitgedanke „Frieden und Gerechtigkeit“. Dies machte sie fest an die Jubiläen zum 60-jährigen Bestehen des Grundgesetzes, zum 20-jährigen Mauerfall und -ganz aktuell- zum 200-jährigen Geburtstag von Charles Darwin. Sie verstand es, eine Parabel über die Unterversorgung der Dritten Welt zum Überfluss der westlichen Welt zu schlagen. Der sogenannte Sozialdarwinismus, nach dem immer der Stärkere über den Schwächeren siegt, muss nicht unüberwindbar sein. Ein dringender Appell an unsere verwöhnte Selbstzufriedenheit!
Umrahmt wurde die kleine Feier durch ein Klavier/Sänger/Bläserquartett aus der Musikschule Hinterer Hegau unter der Leitung von Frau Ulrike Brachat. Lieder und Musikstücke von Schubert, von den Solistinnen bravourös vorgetragen, fanden ihre dankbaren Zuhörer.