Wahlen
Im Wahlkampf-Endspurt nutzt die Singener SPD ihr kreatives Potential und präsentierte mit dem Künstler Antonio Zecca, der auf dem 10. Platz der SPD-Liste kandidiert, eine künstlerische Aktion unter freiem Himmel. Schon die lange Papierbahn, die in der August-Ruf-Straße ausgerollt wurde, weckte die Aufmerksamkeit der Passanten, noch bevor Zecca die Bahn orange einfärbte. SPD-Kandidatinnen und Kandidaten hinterließen auf der frischen Farbe ihre politischen Fußspuren. Zum Abschluss wurde Zecca seiner Künsterrolle vollauf gerecht, indem er die ganze gefärbte Papierbahn entlang rollte.
Die Singener SPD stellt die Weichen für die Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014. „Wir erarbeiten unser Wahlprogramm nicht hinter verschlossenen Türen, sondern im Gespräch mit den Bürgern“, kündigte die SPD-Fraktionsvorsitzende Regina Brütsch nach einer Klausurtagung von Gemeinderatsfraktion und Ortsverein an. Dadurch unterziehe die SPD ihre kommunalpolitischen Vorschläge und Ziele von Anfang an dem härtesten Praxistest überhaupt: dem Urteil der Bürger. „Wer Singen mitgestalten will, ist bei uns richtig,“ ergänzt die Parteivorsitzende Carmen Haberland. Zum Auftakt gehen die Sozialdemokraten auf die Straße: Am Samstag, dem 7. Dezember heißt es ab 8:30 Uhr auf dem Wochenmarkt: „Die SPD hört zu.“ Alle Bürger sind eingeladen ihre Wünsche und Forderungen einzubringen. Alle Anregungen werden in der Diskussion über das Wahlprogramm beachtet und bewertet. Die SPD ergänzt ihre Straßenaktionen durch weitere Anhörungen und Beteiligungsmöglichkeiten in den elektronischen Medien: Auf Facebook ist die Singener SPD schon länger unterwegs. Die Internet-Seite der Partei werde in Kürze eine Beteiligungsplattform erhalten, so dass alle Bürger auf kurzem Weg ihre Vorschläge einbringen können, erläuterte Haberland die nächsten Schritte.
Knapp 3500 Wähler konnte die SPD gegenüber 2009 hinzu gewinnen. Damit stieg der Zweitstimmemanteil leicht auf 20,23 Prozent. SPD-Bundestagskandidat Tobias Volz gewann 19,19 Prozent Erststimmen und konnte den Wert von Peter Friedrich bei der letzten Bundestagswahl nicht ganz erreichen. Zum Wahlergebnis